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Satzung


§1 Name und Sitz

 

Die studentische Vereinigung führt den Namen „Cologne Iranian Students Association“ (CISA). Sie hat ihren Sitz in Köln.

 

 

§2 Zweck der Vereinigung

 

(1) Zweck der Vereinigung ist es, Studienbewerber aus dem Iran zu beraten, iranische Studienanfänger, Fachstudierende und Promovierende an der Universität zu Köln zu unterstützen und damit auf dem Weg zu einem erfolgreichen Studium zu begleiten.

      Geeignete Maßnahmen dafür sind individuelle Erstinformationen, Hilfe bei der Integration am Hochschulstandort (Wohnungssuche, Behördengänge, Kontakt- und Jobvermittlung), Beratung beim Studienbeginn und Begleitung während des Fachstudiums, möglichst in enger Zusammenarbeit mit dem Akademischen Auslandsamt, dem AStA der Universität zu Köln sowie dem Kölner Studentenwerk.

(2) Darüber hinaus will die Cologne Iranian Students Association durch die in §2 Abs. (1) erklärten Ziele entsprechende Kooperationen mit bestehenden Vereinen und Vereinigungen herstellen und insbesondere durch Vorträge, Diskussionen und kulturelle Veranstaltungen  dazu beitragen, Verständnis und Interesse für den Iran zu wecken, bestehende Missverständnisse abzubauen und sich für einen toleranten Umgang aller Menschen miteinander einzusetzten.

 (3) Die Vereinigung ist weder parteipolitisch noch konfessionell gebunden.

 

 

§3 Mitgliedschaft

 

(1)   Ordentliche Mitglieder der Vereinigung können auf Antrag hin  nur Studierende werden, die an der Universität zu Köln immatrikuliert sind. Der Vorstand entscheidet über die Aufnahme. 

(2)   Die Mitgliedschaft ist nicht übertragbar, die Ausübung der Mitgliedschaftsrechte kann nur höchstpersönlich erfolgen. 

(3)   Der Vorstand der Vereinigung entscheidet über Ehrenmitgliedschaften u. a. von ehemaligen Studierenden der Universität zu Köln. 

(4)   Es ist allen Mitgliedern untersagt, unter dem Namen der Vereinigung für ihre persönlichen Interessen z.B. ihre politischen oder religiösen Überzeugungen zu werben. 

 

 

§4 Mitgliedschaftsende

 

Die Mitgliedschaft in der Vereinigung endet durch

    1. Exmatrikulation

    2. Austritt

    3. Ausschluss oder

    4. Tod des Mitglieds.

 

Der Austritt ist dem Vorstand schriftlich gegenüber mitzuteilen.

Ein Mitglied kann vom Vorstand aus der Vereinigung ausgeschlossen werden, wenn sein Verhalten gegen die Satzung oder die Interessen der Vereinigung verstößt.  Vor dem Beschluss über den Ausschluss ist dem Betroffenen Gelegenheit zur Äußerung zu geben. Der Beschluss des Ausschlusses ist dem Betroffenen durch den Vorstand bekannt zu geben.

 

 

§5 Beiträge

 

Es soll ein jährlicher Mitgliedschaftsbeitrag erhoben werden. Die Höhe des Beitrages sowie dessen Fälligkeit werden durch die Mitgliederversammlung bestimmt. Der Mitgliedschaftsbeitrag soll den Aufgaben der Vereinigung angemessen sein und darf nur zu deren Erfüllung verwendet werden. Der Mitgliedschaftsbeitrag darf aufgrund seiner Höhe nicht dazu führen, Studierende aus sozialen Gründen von einer Mitgliedschaft abzuhalten oder auszuschließen. Zuwendungen Dritter dürfen nur angenommen werden, wenn sie nicht zu Bedingungen erfolgen, die dem Ziel oder der Satzung der Vereinigung, ihrer Unabhängigkeit oder Unparteilichkeit widersprechen. Alle Mitglieder sind unentgeltlich tätig.

 

 

§6 Geschäftsjahr

 

Geschäftsjahr ist das offizielle Kalenderjahr in Deutschland.    

 

 

§7 Organe der Vereinigung

 

Organe der Vereinigung sind:

(1) Der Vorstand.

  Im Auftrag vom Vorstand können Beiräte aus Ehrenmitgliedern berufen werden / Zustande kommen.

(2) Die Mitgliederversammlung.

Durch Beschluss der Mitgliederversammlung können Ausschüsse zur Wahrnehmung besonderer Aufgaben eingerichtet werden.

 

 

§8 Vorstand

 

(1)   Der Vorstand vertritt die Vereinigung als gesetzlicher Vertreter nach außen. Er besteht aus dem Vorsitzenden und mindestens zwei Beisitzern und wird von der Mitgliedversammlung für die Dauer eines Geschäftsjahres gewählt.

(2)    Der Vorstand besteht aus drei gewählten Mitgliedern. Der, der die meisten Stimmen auf sich vereinigt, wird Vorstandsvorsitzender. 

(3)   Die Amtsperiode des Vorstands endet mit Ablauf des Geschäftsjahres oder der jederzeit möglichen Wahl eines neuen Vorstands durch Zweidrittel der anwesenden Stimmberechtigten einer ordentlichen  Mitgliederversammlung.

(4)   Die Kandidatur als Vorstandmitglied ist für maximal zwei aufeinander folgenden Jahre zulässig.

(5)   Beschlüsse trifft der Vorstand mit Stimmenmehrheit.

   

 

 

§9 Geschäftsbereich des Vorstands

 

(1)   Gerichtlich und außergerichtlich wird die Vereinigung von je zwei Vorstandsmitgliedern vertreten, von denen einer Vorsitzender sein muss.

(2)   Der Umfang der Vertretungsmacht des Vorstandes wird mit Wirkung gegen Dritte insofern beschränkt, als diejenigen Rechtshandlungen und Urkunden, die die Vereinigung vermögensrechtlich zu einer Leistung von mehr als 2.500,00 € verpflichten, von allen drei Vorstandsmitgliedern zu unterzeichnen sind.

 

§10 Mitgliederversammlung 

 

(1)   Die ordentliche Mitgliederversammlung wird durch den Vorstand einberufen. Sie findet mindestens einmal jährlich und zwar nicht während der vorlesungsfreien Zeit statt. Die ordentlichen Mitglieder der Vereinigung sind unter Bekanntgabe der Tagesordnung mindestens drei Wochen vor dem Tag der Mitgliederversammlung schriftlich einzuladen.

(2)   Der Vorstand kann im Interesse der Vereinigung eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen. Er ist hierzu verpflichtet, wenn ein Viertel der Mitglieder dies schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe verlangt. In diesem Fall sind die Mitglieder unter Bekanntgabe der Tagesordnung mindestens eine Woche vor dem Tag der außerordentlichen Mitgliederversammlung schriftlich einzuladen.

 

 

§11 Aufgaben der Mitgliederversammlung

 

Die Angelegenheiten der Vereinigung werden, soweit sie nicht vom Vorstand zu besorgen sind, durch Beschlussfassung in der Mitgliederversammlung geregelt.

Die Mitgliederversammlung hat folgende Aufgaben:

1.      Genehmigung der Jahresrechnung 

2.      Entlastung des Vorstands

3.      Wahl des Vorstands 

4.      Wahl von zwei Kassenprüfern

5.      Beschlussfassung über Satzungsänderungen

6.      Beschlussfassung über Anträge des Vorstands und der Mitglieder

7.      Beschlussfassung über die Gründung von Ausschüssen und deren Kompetenzen

8.      Beschlussfassung über die Auflösung der Vereinigung.

 

§12 Beschlussfassung der Mitgliederversammlung

 

(1)   Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der ordentlichen Mitglieder anwesend ist. Wird wegen Beschlussunfähigkeit zum selben Tagesordnungspunkt ein zweites Mal eingeladen, so ist die Mitgliederversammlung unabhängig von der Zahl der erschienen Mitglieder beschlussfähig.

(2)   Jedes ordentliches Mitglied der Vereinigung ist antragsberechtigt. Jedes in der Mitgliederversammlung anwesende ordentliche Mitglied ist stimmberechtigt und hat eine Stimme.

(3)    Beschlüsse werden mit einfacher Stimmenmehrheit gefasst, soweit gesetzliche Vorschriften oder die Satzung nicht anderes bestimmen. Die Beschlussfassung erfolgt in der Regel in offener Abstimmung, es sei denn, dass Zweidrittel der anwesenden Mitglieder eine nicht offene Abstimmung beantragen.

 

3.1.Wahlen sind geheim.

 

(4)   Ein Bewerber ist gewählt, wenn er die absolute Mehrheit der gültigen Stimmen erhält. Erhält kein Bewerber diese Mehrheit, so findet ein weiterer Wahlgang statt, in dem die relative Mehrheit entscheidet. Bei Stimmengleichheit entscheidet das Los.

 

§13 Niederschrift

 

Über alle Mitgliederversammlungen und Vorstandssitzungen ist eine Niederschrift anzufertigen, die von allen anwesenden Vorstandsmitgliedern  zu unterzeichnen ist.     

 

 

§14 Finanzkontrolle

 

Die von der Mitgliederversammlung gewählten Kassenprüfer haben Jahresrechnungen zu prüfen und mit einem schriftlichen Prüfvermerk zu versehen. Die Mitglieder des Vorstands sind ihnen zur Auskunft verpflichtet. Die Kassenprüfer werden jeweils für ein Jahr gewählt, eine Wiederwahl ist zulässig.

 

 

§15 Satzungsänderung

 

Satzungsänderungen können nur mit einer Mehrheit von Zweidrittel der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder in einer ordentlichen Mitgliederversammlung beschlossen werden. Die vorgeschlagenen Änderungen sind als Tagesordnungspunkt bekanntzugeben und mit der Einladung an die ordentlichen Mitglieder zu versenden.

 

 

§16 Auflösung der Vereinigung

 

(1)   Die Vereinigung kann durch Beschluss der ordentlichen Mitgliederversammlung aufgelöst werden, soweit diese Mitgliederversammlung eigens zu diesem  Zweck einberufen worden ist. Zur Auflösung ist die Mehrheit von drei Vierteln der anwesenden Mitglieder erforderlich.

(2)   Bei Auflösung der Vereinigung fällt das Vermögen an die "United Nations Educational Scientific and Cultural Organization" (UNESCO) für die Unterstützung des Programms „Bildung für alle“ (IFA). Einzelheiten beschließt die Mitgliederversammlung mit dem Beschluss nach Absatz 1.